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Aufmerksamkeit vs. Aktion

Hört auf euch auszugrenzen! Handelt endlich gemeinsam & lösungsorientiert!



Lieber Andreas ,


LinkedIn ist seit Wochen voll mit dem gleichen Scheiß 🤮. Entschuldige meine direkten Worte, aber es frustriert!




Aktuell gibt es einen massiven Aufschrei,

zahlreiche Proteste und Demonstrationen auf der Straße. Persönlich freue ich mich immer, wenn Menschen ihren Unmut gegenüber der Politik oder einer Partei zum Ausdruck bringen, wenn ihnen etwas nicht passt. Das schafft Bewusstsein in der Bevölkerung.


In diesem Fall frage ich mich jedoch (mal wieder), warum erst jetzt? Warum auf diese Art und Weise? Warum engagiert man sich nicht generell politisch und kommt ins Handeln? Es gibt genug Möglichkeiten, sich ehrenamtlich zu betätigen, zu handeln und die Situation für alle zu verbessern.


Die AfD ist nur so groß geworden, weil vieles schief läuft in Deutschland und die Bevölkerung unzufrieden ist.


Keiner ist bereit Selbstverantwortung zu übernehmen und Worte in Taten zu verwandeln!


Statt aber #Selbstverantwortung zu übernehmen, schaut man zu und meckert. Das aktive ehrenamtliche Engagement nimmt seit Jahren ab. Ich selbst bin seit über 20 Jahren ehrenamtlich aktiv und sehe, dass die Verbindlichkeit einzelner Menschen nachlässt.


Auch bei Gesprächen in meinem Umfeld und der Frage nach Lösungen höre ich immer wieder: "Was kann ich schon tun?", "Da kann man nichts machen", "die Politik hat's versaut", usw.

🤮 Am meisten stören mich jedoch die Artikel, Beiträge und Kommentare hier auf LinkedIn, wo jeder seine Meinung dazu äußert, weil es Reichweite bringt.

❌ Hinzu kommt, es gibt mal wieder nur die EINE "richtige" Meinung. Wie schon zu Covid-Maßnahmen-Zeiten! Als ob man nichts dazu gelernt hätte^^

Alles andere wird in die rechtsradikale Ecke geschoben, abgeblockt, gar nicht erst angehört.


Bundestag geht mit schlechtem Beispiel voran!


😖 Das einzige, was die Menschen in Deutschland aktuell damit mal wieder tun, ist sich gegenseitig "auszugrenzen". Ein aufrichtiger Dialog findet schon lange nicht statt, auf keiner Ebene.


Soweit ich recherchiert habe, gibt es die getrennte Sitzordnung im Deutschen Bundestag seit der Gründung 1949. Sie erleichtert zwar die Unterscheidung politischer Lager und die Organisation von Debatten, führt aber aus meiner Sicht potenziell zu einer verstärkten Polarisierung und eingeschränkten informellen Kommunikation zwischen Mitgliedern verschiedener Parteien. Außerdem wird die Zusammenarbeit erschwert und führt zu einem weniger konstruktiven politischen Klima.

Wenn nicht mal Politiker einen konstruktiven Dialog fördern und als Vorbild vorangehen, wie sollen es dann die Bürger?


Es wäre so schön, sich auf ein gemeinsames Ziel zu fokussieren, zu zeigen, FÜR was wir stehen und nicht GEGEN was.

Werte hinterfragen, neu ordnen und leben. Mitarbeitende, Bekannte ignorieren oder gar eine ganze Partei verbieten zu wollen, ist aus meiner Sicht nicht zielführend. Der Grundstein ist jetzt gelegt, Menschen sind aktiv und wollen etwas bewegen. Dann bitte auch den Fokus "richtig" legen 😊💙




Wir sind doch alles Menschen. 

Wir sind alle auf dem gleichen Weg auf die Welt gekommen. 

Es ist nicht der Glaube, die politische Gesinnung, unsere Werte, die Hautfarbe usw. was uns unterscheidet! - Wir sind alle Menschen - das ist das, was uns verbindet!

Ich weiß nicht, wie du das siehst. Vielleicht bin ich da auch zu hart mit den Menschen?! Ich verstehe ja, dass Menschen Angst haben, dass sich Geschichte wiederholt, aber blockiert und schließt uns (statt zu öffnen) diese Angst nicht auch? So dass ein konstruktiver Dialog und der Fokus auf Lösung "verstummen".


WERTEvolle und nachdenkliche Grüße Jessica 💙



Jessica Rumpf, Jahrgang 1987, betrachtet sich vor allem als Mensch, und diese Grundeinstellung spiegelt sich in ihrer Arbeit wider. Sie unterstützt UnternehmensinhaberInnen dabei, durch Veränderungsprozesse zu werteorientierten Führungspersönlichkeiten zu werden.

 

Die studierte Betriebswissenschaftlerin hat internationale Erfahrungen im Marketing, Vertrieb, Eventmanagement und Finanzbereich gesammelt. Mit vier erfolgreichen Unternehmensgründungen hat sie ein tiefes Verständnis dafür entwickelt, worauf es im eigenen Business ankommt. Als Powermama und Unternehmerin mit Herz, lacht sie gerne und hegt eine Liebe zu Katzen.

 

Jessica geht konsequent ihren eigenen Weg, der sie unter anderem für ein Jahr nach Ecuador führte. Derzeit lebt sie mit ihrer Familie auf Zypern. Sie bezeichnet sich selbst als Nonkonformistin und Querdenkerin, was bedeutet, dass sie alternative Denkansätze verfolgt, konventionelle Pfade hinterfragt und auch mal von traditionellen Wegen abweicht. Diese Herangehensweise fördert den gewünschten Fortschritt und bringt Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung voran.

1 Comment

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Guest
Jan 27
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oh ... was ein wichtiges Thema


Als Enkel überzeugter Täter habe ich von klein auf eine Freund / Feind, wohl eher immer Feind-Darstellung kennengelernt.

Als Jugendlicher konnte ich selbstständig meinen Horizont erweitern und bin dann aber an meinen Glaubenssätzen, meiner Prägung und Sozialisation gescheitert.

Erst mit zunehmenden Alter habe ich genau das von dir Beschriebene in mein Leben integrieren können:

Wir kommen alle gleich auf die Welt, sind für einen gewissen Zeitraum hier Gast und gehen alle auf die gleiche Weise wieder von dannen.


Warum machen wir uns gegenseitig das Leben so schwer ! ? !


Nein - du bist nicht zu hart.

Wir dürfen endlich wieder Klartext reden.

Klar zu unseren Bedürfnissen stehen und diese kommunizieren.


Klar im Dissens…


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